Globalberechnung nach dem SächsKAG

Die Globalberechnung nach dem SächsKAG folgt den Grundsätzen des herrschenden Globalprinzipes. Auch hier wird eine Beitragsobergrenze ermittelt. Diese Obergrenze schließt aber an das zulässige Betriebskapital an. Das Betriebskapital (genauer: höchstzulässiges Betriebskapital) umfasst den Zeitwert (in restlichen Bundesgebiet gilt im Beitragsrecht das Nominalwertsprinzip) der insgesamt erforderlichen Anlagen. In einem abgestuften Verfahren ist das zulässige Betriebskapital zu ermitteln. Der angemessene Beitragssatz wird dann durch die Division des Betriebskapitals durch die Beitragsmaßeinheiten ermittelt.

Die Globalberechnung ist im SächsKAG als Kalkulationsform ausdrücklich festgelegt (mit zahlreichen Kalkulationsanordnungen). Eine sog. Periodenkalkulation dürfte für Sachsen nicht zulässig sein.

Unser Leistungsspektrum:

  • Kostenstammdaten: Unterstützung bei der Erhebung aller relevanten Kostenstammdaten (Anlagenbuchhaltung, Kostenvoranschläge etc.)
  • Flächenstammdaten: Unterstützung bei der Erhebung aller relevanten Flächenstammdaten auf GIS-Basis (z.B. Karten im DXF-Format, Vollgeschosse im unbeplanten Innenbereich, Bebauungspläne, VEP´s und FNPl.). Sofern DXF-Daten nicht voliegen: Erstellung einheitlichen Kartenmaterials (z.B. Maßstab 1:2.500).
  • Straßenentwässerungsanteile: Kanal + Kläranlage
  • Fragestellung bei der Einbeziehung von Flächen der Erschließungsträger
  • Überkapazitäten: Verschiedene Berechnungsmethoden zur Ermittlung und Reduzierung der Überkapazitäten
  • Erörterung aller fachlichen Fragestellungen

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